Nachgefragt: Elisabeth Köstinger
© Illustration: Monika Cichoń
Drei schöne Orte auf der Welt (außerhalb Tirols):
Nur einer, meine Heimat Kärnten
Letzter Urlaub (wo und wann):
Über Weihnachten zuhause bei meiner Familie
Die größten Tugenden im Tourismus sind:
Wichtigster Motor für regionale Infrastruktur und
Wertschöpfung in Österreich
Die größten Sünden im Tourismus sind:
Zu wenig Mut für ein durchgehendes Qualitätsangebot
Die Stärken des Tiroler Tourismus:
Ursprünglichkeit, Kreativität und Fleiß
Die Schwächen des Tiroler Tourismus:
Einklang zwischen touristischen
Infrastrukturentscheidungen und Bedürfnissen der
Bevölkerung zu finden
Die beste Idee im Tourismus der letzten fünf Jahre:
Eine breite Verschränkung von Tourismus, Landwirtschaft
und Nachhaltigkeit für eine erfolgreiche Zukunft durch
Zusammenarbeit
Umwelt und Tourismus verbindet:
Die Verantwortung für eine seiner größten
Geschäftsgrundlagen
Die österreichische Landwirtschaft wird auch
in Zukunft wichtig sein, weil:
Sich die beiden Partner Landwirtschaft und
Tourismus unglaublich gut und gewinnbringend ergänzen
Die größte Herausforderung für den Tourismus wird
sein:
Als einer der erfolgreichsten Wirtschaftsfaktoren
trotzdem das Gleichgewicht der Lebensräume für Gäste und
Einheimische zu wahren
Zur Person
Elisabeth Köstinger ist als Ministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus in der aktuellen Bundesregierung tätig. Die gebürtige Kärntnerin war zudem 2017 Präsidentin des Österreichischen Nationalrats und von 2009 bis 2017 Mitglied des EU-Parlaments.
Almen sind für Österreich/Tirol:
Wirtschafts- und Erholungsräume, die
verantwortungsvollen Umgang untereinander benötigen
Den Klimawandel sehe ich als:
Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit
Die wichtigste Erkenntnis aus meiner Zeit im
EU-Parlament ist:
Dass Demokratie durch Zusammenarbeit besser wird –
Europa ist dafür das beste Beispiel
Meinen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leiste
ich:
Indem ich auf Abfallvermeidung und sparsamen Ressourcen-
und Energieverbrauch achte
Für meinen Sohn möchte ich eine Welt:
In der er gerne lebt, weil wir verantwortungsvoll und
achtsam mit ihr umgehen


