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Nachgefragt: Elisabeth Köstinger

15 Fragen an Elisabeth Köstinger

MAI 2019Text:
Nachgefragt: Elisabeth Köstinger
Elisabeth Köstinger
© Illustration: Monika Cichoń

Drei schöne Orte auf der Welt (außerhalb Tirols):
Nur einer, meine Heimat Kärnten

Letzter Urlaub (wo und wann):
Über Weihnachten zuhause bei meiner Familie

Die größten Tugenden im Tourismus sind:
Wichtigster Motor für regionale Infrastruktur und Wertschöpfung in Österreich

Die größten Sünden im Tourismus sind:
Zu wenig Mut für ein durchgehendes Qualitätsangebot

Die Stärken des Tiroler Tourismus:
Ursprünglichkeit, Kreativität und Fleiß

Die Schwächen des Tiroler Tourismus:
Einklang zwischen touristischen Infrastrukturentscheidungen und Bedürfnissen der Bevölkerung zu finden

Die beste Idee im Tourismus der letzten fünf Jahre:
Eine breite Verschränkung von Tourismus, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit für eine erfolgreiche Zukunft durch Zusammenarbeit

Umwelt und Tourismus verbindet:
Die Verantwortung für eine seiner größten Geschäftsgrundlagen

Die österreichische Landwirtschaft wird auch in Zukunft wichtig sein, weil:
Sich die beiden Partner Landwirtschaft und Tourismus unglaublich gut und gewinnbringend ergänzen

Die größte Herausforderung für den Tourismus wird sein:
Als einer der erfolgreichsten Wirtschaftsfaktoren trotzdem das Gleichgewicht der Lebensräume für Gäste und Einheimische zu wahren

Zur Person

Elisabeth Köstinger ist als Ministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus in der aktuellen Bundesregierung tätig. Die gebürtige Kärntnerin war zudem 2017 Präsidentin des Österreichischen Nationalrats und von 2009 bis 2017 Mitglied des EU-Parlaments.

Almen sind für Österreich/Tirol:
Wirtschafts- und Erholungsräume, die verantwortungsvollen Umgang untereinander benötigen

Den Klimawandel sehe ich als:
Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit

Die wichtigste Erkenntnis aus meiner Zeit im EU-Parlament ist:
Dass Demokratie durch Zusammenarbeit besser wird – Europa ist dafür das beste Beispiel

Meinen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leiste ich:
Indem ich auf Abfallvermeidung und sparsamen Ressourcen- und Energieverbrauch achte

Für meinen Sohn möchte ich eine Welt:
In der er gerne lebt, weil wir verantwortungsvoll und achtsam mit ihr umgehen

THEMEN IN DIESEM ARTIKEL:
#Nachgefragt
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